Desinformation – digitale Wahlbeeinflussung

„Sie müssen aufpassen, dass nicht in den Tiefen ihres Hirns etwas hängenbleibt, was sie beeinflusst.“ Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sinniert über die Wirksamkeit von Des- und Falschinformationskampagnen auf Politiker. Was für Politiker gilt, gilt vermutlich auch für Wähler. Der Priming-Effekt legt einen Zusammenhang zwischen Wahlumfragen und Medienpräsenz von Parteien nahe. Gilt das auch für Social-Media? Was in konkreten Fällen tun? Das sollten vielleicht nicht unbedingt private Unternehmen entscheiden müssen, wie es der Gesetzgeber im NetzDG festgelegt hat. Womöglich ist es besser, die Plattformen zu verpflichten, der Öffentlichkeit anonymisierte Daten zur Verfügung zu stellen? Das würde es der Wissenschaft erleichtern, die Plattformen zu erforschen. … und das führt zu besserer Gesetzgebung. „Es ist schwierig etwas zu regulieren, wenn man von der Sache die man reguliert, nichts versteht“,  bringt es Ulrike Klinger wunderbar auf den Punkt.    

Matthias Bannas  

Fachgespräch: Digitale Wahlbeeinflussung – geht uns alle an?

Hier findet Ihr den vollständigen Videomitschnitt der Veranstaltung.

CDU/CSU-Bundestagsfraktion

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