Podcast – wie geht das?

„Damit ein Podcast 2019 funktioniert, muss man unglaublich viel Hirnschmalz investieren“, so die klare Ansage von Sachar Klein (Hypr). Mehrwert für die Hörer und ein klares Alleinstellungsmerkmal sind Pflicht. Dafür gelingt es mit keinem anderen Medium so viel Nähe zu den Nutzern aufzubauen. Voraussetzung ist allerdings eine gute Tonqualität. Eine schlechte Tonqualität wird nicht akzeptiert, da die meisten Podcasts über Kopfhörer gehört werden. Beim Musikversand Thomann gibt es einen eigenen Beratungsservice für Podcaster. Einen guten Podcast zu machen, ist zeitaufwendig. Klein kalkuliert für zehn Minuten Podcast drei Stunden Arbeit. „Ein Podcast braucht eine unbedingte Regelmäßigkeit.“ Im besten Fall erscheint wöchentlich zu einem festen Zeitpunkt eine neue Ausgabe. Für die Verbreitung ist wichtig, den Podcast auch auf einer Website zu hosten. Starke Social-Media-Communities tragen zur Reichweite bei. Aber Reichweite über Social-Media-Werbung einzukaufen, funktioniert nicht, weil Nutzer die die Werbung sehen, nur selten den Podcast starten. Was gut funktioniert, sind reichweitenstarke Gäste.

„Jeder hat einen Podcast. Das ist wie ein Anus. Jeder hat ihn, jeder braucht ihn.“ Vermutlich hat der Comedian Marcel Mann recht. Audio, sprachgesteuerte Geräte und Services werden immer wichtiger. Google arbeitet mit Shortwave an einer Technologie, mit der der gesamte Audio-Content im Netz katalogisiert und damit durchsuchbar wird.

Matthias Bannas 

So geht Podcast heute! Erfolgsfaktoren und Praxiseinblicke mit Sachar Klein und Rob Szymoniak

Veranstalter: PR-Stammtisch

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