Ohne Mobilisierung von Wählern, Unterstützern und Mitgliedern keine Macht

„Macht ist weder gut noch schlecht. Der Machtkampf ist ein Nullsummenspiel.“ Da stimme ich Dominik Meier (Miller & Meier Consulting) zu. Auch seine Einschätzung, dass Angela Merkel eine erfolgreiche Machtpolitikerin ist, teile ich. Schließlich ist sie nicht umsonst bereits 14 Jahre Bundeskanzlerin.

Ohne Mobilisierung von Wählern, Unterstützern oder Mitgliedern ist Macht für Regierungen, Bundestagsabgeordnete, aber auch für Verbände undenkbar. Um Wähler und Unterstützer im Wahlkreis zu mobilisieren, ist es für Bundestagsabgeordnete wichtig in der Kommunikation die richtigen Kanäle auszuwählen. Das können in einigen Wahlkreisen auch gedruckte Handzettel und eigene Zeitungen sein. Um Einblicke in die tägliche MdB-Arbeit zu liefern, ist die Story-Funktion von Instagram sehr gut geeignet. Kommunikation ist aber nur eine Seite der Medaille. Die Themen, für die der MdB zuständig ist, bringen auch im Wahlkreis erhebliche Mobilisierungschancen mit sich. Der MdB diskutiert bei Veranstaltungen zu seinem Thema mit. Er macht Termine mit Verbänden, Unternehmen, NGOs und Betroffenen. Verbände können zur Mobilisierung ihrer Mitglieder auf Themen, Services und Angebote setzen, die für diese eine hohe Relevanz haben. Sie können dafür konkrete Botschaften entwickeln und diese regelmäßig über ihre Kanäle kommunizieren. Das haben Denise Bittner (Büro Andreas Steier MdB), Dr. Juliane Frinken (Büro Daniel Föst MdB und Christian H. Schuster (Adverb) in der Veranstaltung sehr gut auf den Punkt gebracht.

Matthias Bannas

Zur Sache – Buchvorstellung + Podium: „Logiken der Macht – Politik und wie man sie beherrscht“

Veranstalter: Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft und die Agentur Adverb

Foto: Ralf-Michael Löttgen