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Macher im Maschinenraum, Digitalisierung mit Standstreifen-Bremse, Das Wahlprogramm redet mit Dir, Sicherheitskonferenz fürs Smartphone-Display, Post ohne Schlange

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Quiz

„CDU-Parteitag: Der Besuch der Alten Dame“ heißt der Betreff des stern-Politik-Newsletters. Wer hat ihn verfasst?

Chefkorrespondent Nico Fried, der den Stern-Hauptstadt-Newsletter regelmäßig verfasst. stern.de

Welcome

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Karnevalskonfetti und Faschingsumzug sollte sich sich der Blick gerade dorthin verschieben, wo es deutlich weniger bunt zugeht: In die Betriebe, wo die AfD-nahe „Alternativ-Gewerkschaften“ versucht, bei den anstehenden Betriebsratswahlen Fuß zu fassen. Die SZ hat gut aufgeschrieben, wie diese Strukturen in die Mitbestimmung drängen – und wie Gewerkschaften dagegenhalten. Parallel dazu rückt mit der Münchner Sicherheitskonferenz ab jetzt und dem CDU-Parteitag nach Aschermittwoch die große Bühne der Außen- und Innenpolitik in den Fokus.

Euer Egon Huschitt
für Themen und Ideen zu erreichen unter e.huschitt@novalismedienhaus.de

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Measure

Jeder Zweite fühlt sich durch weltweite Krisen verunsichert

Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage von Civey im Auftrag von Web.de. Demnach fühlen sich 49 Prozent der Befragten stark oder eher stark durch internationale Spannungen verunsichert, während rund ein Drittel dies kaum so empfindet. Die Befragung fällt in eine Zeit zahlreicher globaler Konflikte – vom Krieg in der Ukraine über die instabile Lage im Nahen Osten bis zu den anhaltenden Kämpfen im Sudan und Jemen.

Read

Tief im Maschinenraum der Politik: Wer wissen will, wer wirklich die Schränke ausräumt, Kisten schleppt und die Deckel sortiert, für den lohnt sich ein Blick in Zweite Reihe. Der Newsletter von von Beust und Collegen liefert den Überblick über neue Zuständigkeiten, Zustimmungswege und Zuständigkeitseitelkeiten mit dem Fokus auf Abteilungsleiter, Unterabteilungsleiter, Referatsleiter, persönliche Referenten. Der Newsletter schaut alle zwei Wochen genau auf diese Stellschrauben unterhalb der Ministerebene und listet Personalwechsel in Politik und Verwaltung sauber auf, meist lange bevor der Name auf der Bürotür ausgetauscht wird.

Listen

Warum die digitale Verwaltung weiter auf der Bremse steht: In der neuen Folge des Podcasts Das Ohr am Netz vom Eco-Verband sprechen Sven Oswald und Sidonie Krug mit der Berliner Staatssekretärin für Digitalisierung Martina Klement und Ann Cathrin Riedel vom NExT-Netzwerk über den Stand der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland. Sie klären auf, warum digitale Projekte trotz großer politischer Ambitionen oft ins Stocken geraten, welche strukturellen und kulturellen Hürden Fortschritte bremsen und was nötig wäre, um die Verwaltung bürgernäher, effizienter und moderner zu gestalten.

Watch

Governance im Kinderzimmer: Kinder und Jugendliche wachsen zunehmend mit KI-Chatbots und digitalen Begleitern auf – und erleben, wie diese Technik ihre Beziehungen, Emotionen und Entscheidungen beeinflusst. Beim TÜV Meetup auf YouTube zum Safer Internet Day 2026 diskutieren Expertinnen und Experten, wie KI-Governance im Kinderzimmer aussehen kann: Wie findet man das Gleichgewicht zwischen Schutz und Selbstbestimmung, Aufsicht und Eigenverantwortung? Das Ziel: ein „Better Internet for Kids“, das Sicherheit gewährleistet, ohne Neugier und Autonomie zu behindern. Es diskutieren: Florian Kiel vom TÜV Rheinland Industrie Service, Government Affairs and Public Policy Senior Manager Lutz Mache von Google, Professor für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie Julian Schmitz von der Universität Leipzig und die Chefin der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Eva-Maria Sommer.

Learn

Wahlprogramme zum Nachfragen: Wer, wie ich, schnell den Überblick verliert, wenn es um Wahlprogramme geht – zu viele PDFs, zu viel Text, zu wenig Zeit – dem kann geholfen werden. Wer hatte nochmal diesen und jenen Vorschlag, kann man den wahl.chat fragen. Die Plattform erlaubt es, mit Wahlprogrammen zu „sprechen“ und gezielt Fragen zu politischen Forderungen zu stellen – mit Quellenangabe, versteht sich. Die Antworten kommen schnell, verständlich und zuverlässig und lassen die Aussagen von verschiedenen Parteien gut vergleichen.

Know

Rechte „Alternative“ in den Betrieben: Der AfD-nahe Verein „Zentrum“ tritt bei den in diesem Frühjahr anstehenden Betriebsratswahlen als selbst ernannte alternative Gewerkschaft gegen etablierte Arbeitnehmervertreter wie die IG Metall an. Der Verein setzt in der Ansprache verunsicherter Beschäftigter auf Social Media und enge Verbindungen zur AfD, deren Kommunikationsmuster sie übernimmt. Der AfD war ist Zentrum übrigens zu rechtsextrem, es gab mal einen Unvereinbarkeitbeschluss, der aber hinfällig ist; unter anderem weil Thüringens AfD-Chef Björn Höcke interveniert hat. Der Verein bleibt in der Realität, so schreibt die Süddeutsche Zeitung eine kleine Organisation mit wenigen Mandaten und Kandidaturen, der Expertinnen und Experten mangels Tariffähigkeit, Mitgliedern und konkreten Konzepten für Beschäftigungssicherung nur begrenzte Chancen auf spürbaren Einfluss in den Betrieben einräumen.

Follow

Die Münchner Sicherheitskonferenz zu empfehlen, mag in diesen Tagen fast zu naheliegend wirken – aber ihr Linkedin-Kanal lohnt sich tatsächlich das ganze Jahr über: Neben Einblicken hinter die Kulissen der Konferenz finden sich dort kontinuierlich Analysen zu internationaler Sicherheitspolitik, Hinweise auf Studien wie den Munich Security Report und Updates zu den MSC-Formaten.

Attend

Am Dienstag, 24. und Mittwoch, 25. Februar rückt der Food Safety Kongress 2026 die Zukunft sicherer und transparenter Lebensmittellieferketten in den Fokus. Unter dem Motto „Transparenz schaffen, Innovation gestalten, Verantwortung leben“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aktuelle Herausforderungen der Branche – von neuen EU-Vorgaben wie EUDR und Green Deal über Klimawandel und Rohstoffknappheit bis hin zu Food Fraud und synthetischen Rohwaren. Ein Treffpunkt für alle, die die Lebensmittelindustrie von morgen mitgestalten wollen. Mehr gibt es auf der Homepage.

Been there

Die Weiterentwicklung der BMZ-Strategie

„Wie wird Entwicklungszusammenarbeit zum strategischen Gewinn – für Partnerländer und für Deutschland?“ war die Leitfrage beim gestrigen Table.Forum von Table-Briefings unterstützt von der Gates Foundation. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan nahm in ihrem Impuls vor allem Bezug auf den im Januar veröffentlichten „Reformplan: Zukunft zusammen global gestalten“ sowie auf den „Aktionsplan Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“. Die deutsche Entwicklungspolitik wird strategischer und wird stärker zwischen unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit differenziert. Mit aufstrebenden Volkswirtschaften wird die Kooperation über zurückzuzahlende Kredite erfolgen. Zuschüsse werden vor allem dort eingesetzt, wo sie wirklich gebraucht werden: in den ärmsten Ländern der Welt. (Mirco Dragowski)

"Stabilität ist kein Dauerzustand" – Stephan-Andreas Casdorff plädiert für ein entschlosseneres Polithandeln

Der Wirtschaftspolitische Club Deutschland (WPCD) hatte Mitglieder und Gäste am 10.02. zum Neujahrsempfang in den Deutsche Bank Q-Club eingeladen. Als Gastredner fungiert zu diesem Anlass traditionell ein Medienvertreter. In diesem Jahr blickte Stephan-Andreas Casdorff, Editor-at-Large und bis 2024 Herausgeber beim Verlag Der Tagesspiegel unter dem Titel „Deutschland 2026: Nur Mut – es hilft ja nichts. Geopolitik und Wirtschaft als Herausforderung“ in einem leidenschaftlichen Auftritt gewohnt pointiert auf den Status quo – und forderte dabei eine energische Zukunftsagenda.

„Stabilität ist kein Dauerzustand“, eröffnete Casdorff seinen Impuls und stellte damit gleich eine provokante These in den Raum: Wer Politik und Ökonomie ausschließlich am Erhalt des Bestehenden ausrichtet, versäume den grundlegenden Wandel, der vor uns liegt. Mit Blick auf die multiplen Herausforderungen betonte er die Notwendigkeit einer aktiven Zukunftsgestaltung: „Trauen wir uns zu, die Zukunft aktiv zu organisieren?“

Für Casdorff ist klar: Deutschland braucht mehr als eine defensive Politik der Schadensbegrenzung. In einer Zeit, in der geopolitische Unsicherheiten, Klimakrise und technologische Disruption zusammentreffen, müsse die Bundesrepublik Deutschland endlich wieder groß denken. „Wir brauchen eine souveräne, soziale, klimaneutrale Industrienation Deutschland. Und ja, sie ist möglich – aber nur, wenn die Regierenden entschlossener handeln.“

Zentrale Stichworte seiner Ausführungen waren strategische Souveränität und Modernisierung. Casdorff rückte dabei den Klimaschutz als Modernisierungsprojekt in den Vordergrund – nicht als lästige Regulierungsmaßnahme, sondern als Motor für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze: „Klimaschutz ist Standortpolitik.“

Mit Blick auf staatliche Verantwortung kritisierte er wiederholt das derzeitige politische Klima: „Der Staat muss Zukunft ermöglichen und nicht nur Schäden begrenzen.“ Er stellte die Frage, was es kostet, nicht in Forschung, Bildung und Digitalisierung zu investieren. Seine Antwort: Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und letztlich Wohlstand. „Weniger Bürokratie, mehr Tempo“, forderte Casdorff und mahnte einen entsprechenden Mentalitätswechsel an.

Er kritisierte eine zu häufige „Gießkannenentlastung“ statt auf gezielte, wirkungsorientierte Förderun zu setzen. Die Politik müsse klare Leitplanken vorgeben, Skalierung ermöglichen, Bürokratieabbau als Wachstumsprogramm sehen.

Eine solch klare strategische Ausrichtung könne Zuversicht schaffen: „Zuversicht entsteht durch Richtung, einen Plan und die richtigen Prioritäten.“

Am Schluss seiner Ausführungen verband Casdorff noch einmal seine zentralen Leitmotive: Mut, klare Orientierung, ehrliche Politik und die Bereitschaft aktiv bzw. schnell zu gestalten: „Das mag für viele eine Zumutung sein, aber steckt da nicht auch das Wort Mut drin?“ (hm)

Eat and Drink

Schlange stehen gehört beim Liu Nudelhaus fast dazu, und es geht besonders langsam, wenn ich großen Hunger habe; aber sobald man bestellt hat, ist jeder Ärger im Liu Nudelhaus vergessen – spätestens beim ersten Bissen der wunderbar elastischen Hausnudeln. Freundlicherweise steht an der Speisetafel auch, wie scharf welches Gericht wie scharf zubereitet werden kann. Ich hatte die Sauerkraut-Schweinefilet-Nudeln. Das klingt vielleicht merkwürdig, ist aber lecker und schön kräftig im Geschmack. Auch das Ambiente ist eher funktional – Hocker statt Polster – was gut zum Tempo des Ladens passt. Fazit: Schnelle, gute Küche für zwischendurch; wer es richtig scharf mag, sollte in der Kronenstraße 72 mutig zur Chili-Version greifen; also ich nicht! Reservieren kann man nicht, aber sein Essen schon vorbestellen; das hilft, die lange Schlange zu umgehen, garantiert aber keinen Sitzplatz.

Buy

Diesen Post-Kiosk-Hybrid auf der Friedrichstraße, fast Ecke Reinhardtstraße, möchte ich loben und allen ans Herz legen, die irgendwas mit der Deutschen Post/DHL erledigen müssen: Effizienter Service, null Schlangenfrust, Personal, das selbst montagmorgens gute Laune verbreitet. Hier geht es so reibungslos zu und dank der langen Öffnungszeiten werktags von 8 bis 19 Uhr sogar nach Feierabend. Bonuspunkte gibt es für Snacks, Getränke und Zeitungen im Kiosk.

Work

Consultant (m/w/d) Politics/Regulatory bei PIVOT, Deputy Director Germany (m/w/d) bei VIER PFOTEN, (Junior) Public Affairs Manager (m/w/d) beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel – IKW, Referent*in Social Media & Onlinekommunikation (m/w/d) beim Bundesverband Deutscher Stiftungen, Studentische Unterstützung im Berufseinstiegsprogramm bei ArbeiterKind.de
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