Bundesministerin Karin Prien besucht das Konrad-Adenauer-Forum in Berlin
Montag, 01. Dezember 2025
Seit einem Jahr zeigt das Konrad-Adenauer-Forum in Berlin Flagge. In der Behrenstraße 18 könnt Ihr eine sehr gut gemachte Ausstellung zur Kanzlerzeit Adenauers anschauen. Diese Woche hat Bundesbildungsministerin Karin Prien die Gelegenheit genutzt und das Konrad-Adenauer-Forum besucht. Ihr Ministerium ist in unmittelbarer Nähe. Für die Führung von Geschäftsführerin Dr. Sabine Schößler und Standortleiterin Dr. Doreen Franz hat sie sich eine Stunde Zeit genommen. Und offensichtlich hat sie ihren Adenauer gelesen. An vielen der thematischen Stationen – von der Wiederbewaffnung bis zum deutsch-französischen Verhältnis – wurde intensiv diskutiert. Auch über die kürzlich erschienenen Adenauer-Biografien war die Ministerin sehr gut im Bild.
Das Museum ist größer, als es von außen ausschaut. Es hat insgesamt 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Rolle Adenauers als Kanzler steht im Mittelpunkt. Der Themenschwerpunkt liegt bei den Themen: Demokratie, Freiheit und Europa. Es gibt insgesamt 30 Exponate zu sehen. Besonders beeindruckt hat mich ein Kerzenleuchter, den Adenauer nach dem Krieg aus der Kölner-Gestapo-Zentrale mitgenommen hat; als Mahnung zum Nationalsozialismus. Gut gefällt mir auch die Gestaltung des Museums. Es ist übersichtlich. Die Exponate sind schön ist Szene gesetzt. Multimedia gibt es auch, es wird aber nicht übertrieben. Besonders nett ist die simulierte Fahrt durch die jubelnden Massen am Tag der Kennedy-Rede.
Für das politische Berlin ist interessant, dass sich das Konrad-Adenauer-Forum auch als Ort für Debatten versteht; natürlich zu Konrad Adenauer und den dazu naheliegenden Themen.
Geöffnet ist: Dienstag – Sonntag, 11.00 – 17:30 Uhr. Es werden Führungen angeboten; auch für größere Gruppen. Eintritt und Führungen sind kostenfrei. Mehr Infos findet Ihr auf der Website. (MB) / Foto: Jens Jeske