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TAlk der Friedrich Naumann Stiftung mit Henning Höne MdL

Montag, 08. Dezember 2025

„Ich finde es unverantwortlich, wie Politik über Jahrzehnte private Vorsorge schlecht geredet hat“, so Henning Höne MdL (Stellv. Bundesvorsitzender der FDP, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW, Landesvorsitzender der FDP NRW) zur Altersvorsorge-Debatte beim Nachgefragt bei Talk der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Neben einer Verknüpfung von Renteneintrittsalters und Lebensalter sprach sich Höne für eine Stärkung der privaten Altersvorsorge aus. Aber wie immer bei der von Sara Sievert (Stellvertretende Redaktionsleiterin Berlin.Table) moderierten und von Hilmar Sattler organsierten Veranstaltungsreihe ging es natürlich nicht nur um ein Thema. Die eingeladenen Politiker müssen zu allem sprechfähig sein.

Wie geht es mit der FDP weiter? Diese müsse inhaltlich nicht zurückhaltend sein und große Schritte wagen, forderte Höne. Da sich die Partei gerade inhaltlich neu ausrichtet, bin ich gespannt, was das konkret bedeutet. Für Social Media sind mutige Inhalte auf jeden Fall vorteilhaft. Für Aufmerksamkeit werden sie aber nur sorgen, wenn die Partei auch geeignete Köpfe im Angebot hat. Und wie sollte man mit den Extremisten links und rechts umgehen? Eine andere Tonalität als die Ränder und nicht über jedes Stöcklein springen, das die AfD einem hinhält; dieser Forderung von Höne stimme ich ausdrücklich zu.

Inhaltlich wurde auch über die Altersvorsorge hinaus deutlich, dass Höne auf einem klaren, marktwirtschaftlichen Fundament steht. Auf eine Frage zum Industriestrompreis antwortete er, dass es erst einmal erforderlich sei, alle politischen Entscheidungen zu korrigieren, die Energie teurer machen. Erst dann könne man über einen Industriestrompreis verhandeln. Eine Wirtschaftswende sei dringend erforderlich. „Ich habe nicht das Gefühl, dass in der Spitze der SPD angekommen ist, wie ernst die Lage ist“, so Höne. (MB)

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