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Max Heintze ist Technologe und Stratege mit 25 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Business-Wachstum und digitaler Sicherheit. Sein Hintergrund reicht von der Präzision der Sternegastronomie bis zur Steuerung globaler Accounts für Marktführer wie Siemens oder die Allianz.

Sein Fokus liegt auf der Integrität von Systemen in Zeiten der KI-Transformation. Wir erleben einen technologischen Wandel, der enorme Chancen bietet, aber auch die Spielregeln der Sicherheit radikal verändert. Er sorgt dafür, dass Unternehmen diesen Fortschritt nicht mit dem Verlust der Kontrolle bezahlen.

Max verstehe sich als Brückenbauer, der KI-Innovationen absichert, bevor sie zur Angriffsfläche werden. Dabei setzt er auf echtes Handwerk und Prävention: „Ich übersetze technologische Risiken in klare Führungsentscheidungen, damit Sicherheit zum Fundament für nachhaltiges Wachstum wird – und nicht zum Bremsklotz für die Innovation.“

Max Heintze - Auf den Punkt: Strategie, Integrität & KI-Wandel

Du blickst auf 25 Jahre Internet zurück. Was ist die wichtigste Lektion, die Du heute an Entscheider weitergibst?

Dass wir uns Sicherheit nicht erkaufen können. Wir müssen sie uns erarbeiten. In der Sterneküche lernt man früh: Qualität entsteht durch Wiederholung und Präzision, nicht durch teures Equipment allein. In der Cyber-Sicherheit ist es das Gleiche. Wir haben uns zu lange auf reinen Perimeter-Schutz verlassen – also darauf, nur die Außenmauer hochzuziehen. Wir müssen zurück zum Handwerk: Zu der Frage, wie wir Software bauen und wie wir Menschen befähigen, Risiken zu erkennen, bevor sie entstehen. Alles andere ist am Ende nur extrem teure Schadensbegrenzung.

Warum ist Dein Fokus so stark auf der Vermeidung von Fehlern, statt auf der Abwehr von Angriffen?

Weil ein Angriff meistens nur die Ausnutzung eines Fehlers ist, den wir selbst gemacht haben. Durch KI werden diese Fehler jetzt in industriellem Maße reproduzierbar. Wer die Werkzeuge der Zukunft nutzt, muss auch die Verantwortung für die Integrität dieser Systeme übernehmen. Wenn wir den ‚üblen Spielern‘ keine Vorlagen geben wollen, müssen wir die Software-Lieferketten schützen wie ein Staatsgeheimnis. Das lässt sich nicht einfach weg-automatisieren – das ist eine Frage der inneren Einstellung zum eigenen Produkt.

Was ist Dein Lieblingsort in Berlin?

Wenn die Systeme laufen, findet man mich am ehesten auf dem Tennisplatz – oder schlicht dort, wo meine Familie ist. Das ist mein eigentlicher Anker.

Mein persönliches „I-Tüpfelchen“ in Berlin bleibt der Blick von der Modersohnbrücke in Richtung Innenstadt. Diese vielen Verzweigungen der Gleise unter einem, während sich am Horizont die Silhouette der Stadt abzeichnet – das ist für mich das perfekte Bild für unsere digitale Welt: Man muss das komplexe Geflecht am Boden verstehen, um den Blick für das große Ganze nicht zu verlieren.

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