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Maximilian Klein ist Content-Spezialist und Co-Projektleiter des Businessmagazins B* der Berliner Volksbank. Er arbeitet an Konzepten, Texten und Formaten für die interne und externe Kommunikation. Zuvor war er in verschiedenen Unternehmen im Kommunikations- und Marketingbereich tätig und fünf Jahre journalistisch für Deutschlandradio und Deutschlandfunk unterwegs. Das Businessmagazin B*, das er heute mitverantwortet, wurde kürzlich mit dem Red Dot ausgezeichnet. Hier findet ihr alle Ausgaben, die aktuelle Ausgabe könnt ihr auch direkt, kostenfrei bestellen.

Die Berliner Volksbank eG ist seit 1946 eine eingetragene Genossenschaft und regional verwurzelte Bank in Berlin und Brandenburg. Ihr Geschäftsmodell folgt dem genossenschaftlichen Prinzip: Menschen wirtschaftlich zu fördern und ganzheitlich zu beraten – ob privat, freiberuflich oder unternehmerisch. Die persönliche wie digitale Erreichbarkeit sichert ein regionales Standortnetz. Als von Unternehmern gegründete Genossenschaftsbank sieht sie ihre zentrale Aufgabe darin, die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Mitglieder und Kunden zu stärken und die Mitglieder-Bank-Beziehung langfristig auszubauen.

Maximilian Klein ist Content-Spezialist und Co-Projektleiter des Businessmagazins B* der Berliner Volksbank

Unternehmerinnen und Unternehmer mit eigenen Kommunikationsangeboten zu erreichen, ist eine große Herausforderung; für Akteure aus der Wirtschaft und natürlich auch aus der Politik. Was ist das Erfolgsrezept der Berliner Volksbank?

Wenn es ein Erfolgsrezept geben würde, wäre die Welt wohl zu einfach. Wir haben eher gelernt, mit Unsicherheit umzugehen. Als die USA und China sich mit Zöllen überzogen und plötzlich niemand mehr wusste, was das für den Welthandel bedeutet, haben wir nicht lange überlegt, sondern versucht, unseren Unternehmerkunden und Mitgliedern schnell Orientierung zu geben. Mit dem, was wir wussten, und mit den Menschen, aus unserem Netzwerk die es gut erklären konnten. Solche Momente zeigen, dass Schnelligkeit nur etwas wert ist, wenn sie mit Haltung verbunden ist. Manchmal kostet das Zeit, manchmal Reibung, aber genau daraus entsteht am Ende Verlässlichkeit.

Bevor nach außen kommuniziert werden kann, muss intern abgestimmt und überzeugt werden. Wie gehst Du mit dieser Herausforderung um?

Ich hab in der Berliner Volksbank schnell gelernt, wie wichtig interne Kommunikation wirklich ist. Bevor wir etwas nach außen tragen, müssen wir es innen verstanden haben. Es geht darum, dass man miteinander verhandelt, bis klar ist, worum es eigentlich geht. Natürlich gibt’s dabei Reibung, das gehört dazu. Aber genau das macht uns als Berliner Volksbank zu einem Organismus. Wir sind viele Perspektiven, die gemeinsam Haltung finden und geschlossen sprechen. Ich kenne kein anderes Unternehmen, in dem das so lebendig funktioniert – und genau das macht uns stark.

Was ist Dein Lieblingsort in Berlin-Mitte und warum ist er das?

Mein Lieblingsort in Mitte ist der Bahnhof Friedrichstraße. Eigentlich ist das kein schöner Ort, eher ein “Provinzbahnhof” in einer Stadt, die zugleich Weltmetropole und größtes Dorf der Welt ist. Ich mag diesen Transit: Menschen kommen, gehen, warten, verlieren sich, finden sich wieder. Alles ist ein bisschen rau, nie ganz fertig, manchmal sogar abweisend. Aber zwischen Beton und Brücken, zwischen Straßenlärm und Mahnmal, blitzt Berlin auf – ehrlich, widersprüchlich, lebendig. Ich mag Orte, an denen man nie ganz ankommt und gerade deshalb mitten im Leben steht.

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