„Anhebung des Renteneintrittsalters hat negative Konsequenzen für die Gesundheit“: Nachdem deutlich geworden ist, wie stark die negativen Auswirkungen der Rente mit 63 auf die Finanzen der Rentenkasse sind, wäre es eigentlich naheliegend, erneut eine Debatte über das Renteneintrittsalter zu führen. Ein Beitrag zur Debatte ist diese DIW-Untersuchung, die auf Grundlage der Anhebung des Renteneintrittsalters von 60 auf 63 Jahre die gesundheitlichen Auswirkungen behandelt. Das Ergebnis ist, dass die gesundheitliche Situation der Frauen, die länger arbeiten mussten, schlechter ist als die der Frauen, die früher in Rente gehen konnten. Eine mögliche Erklärung dafür ist, das Arbeitsstress im Alter nicht mehr so gut weggesteckt werden kann. Die Unterschiede sind im niedrigen einstelligen Bereich; also nicht so gravierend. Im Verhältnis dazu sind die Auswirkungen auf die Finanzen der Rentenkasse für ein höheres Renteneintrittsalter überdeutlich. (MB)