“Study on the payment attitudes of consumers in the euro area (SPACE)”: Die EZB hat sich nach 2019 erneut das Zahlungsverhalten der Europäer angeschaut. Hier könnt Ihr die Studie lesen. Auffälligstes Ergebnis ist der Rückgang der Nutzung von Bargeld am Point of Sale und zwar im Vergleich zum Jahr 2019 um 13 Prozent (von 72 auf 59). Allerdings erachten es die meisten der Befragten als wichtig, dass eine Zahlung mit Bargeld möglich ist; in Deutschland knapp 70 Prozent. Ein Aspekt, der mich neu ist, ist die soziale Dimension von Bargeld. Menschen mit einem geringeren Einkommen zahlen häufiger bar. Das am häufigsten genannte Argument für Bargeld ist die bessere Ausgabekontrolle. Ich bin gespannt, wann Bargeld ein politisches Thema wird. Der Handel hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie gezahlt wird. Das hat sich insbesondere während der Pandemie deutlich gezeigt. Wenn Bargeld weiterhin gewollt ist, wird eine geeignete Regulierung unerlässlich sein. (MB)