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„Internationale Partnerschaften für eine gerechte Energiewende: Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit Südafrika“: Für einen erfolgreichen Klimaschutz sind Erfolge in Deutschland nur von geringer Bedeutung. Viel wichtiger ist es, Modelle und Verträge zu entwickeln, um in Drittwelt- und Schwellenländern Anreize für mehr Klimaschutz zu setzen. Mit Südafrika existiert bereits seit dem Jahr 2021 ein Vertrag dazu. Ein DIW-Team hat hierzu eine qualitative Expertenstudie am Beispiel Südafrika vorgelegt. Die Stärke der Studie ist, dass es gelingt, Interessen und Diskussionsstränge herauszuarbeiten. So befürchten einige südafrikanische Befragte, dass die Geberländer ihren Einfluss auf dem heimischen Energiemarkt ausbauen möchten. Das ist interessant, weil der dominante Energiekonzern ESKOM durch Korruption aus den Reihen der mächtigsten Regierungspartei ANC ausgeplündert worden ist. Das Fazit der Studie ist, dass kooperative Modelle erfolgreicher sind, als Modelle, die auf Druck und Bedingungen setzen. Da bin ich skeptisch. (MB)

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