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„Repräsentativität in Rundfunk- und Fernsehrat“: Das Autoren-Team (Jasmin Koch, Sabine Schiffer, Fabian Schöpp und Ronja Tabrizi) hat die Zusammensetzung deutscher Rundfunk- und Fernsehräte untersucht und diese an den Diversity-Kriterien der Charta der Vielfalt gespiegelt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es bei einzelnen Diversity-Kriterien erhebliche Diskrepanzen gibt. So sind zum Beispiel Ältere und Akademiker überrepräsentiert. Nach meiner Auffassung findet sich die Begründung für die Ergebnisse im System. Maßgeblich für die gesellschaftliche Vielfalt der Räte ist die Einbeziehung von Organisationen und Verbänden. Wenn ein Verband die Stelle besetzen darf, kommt in vielen Fällen der oder die Vorsitzende zum Zuge. Aber vielleicht sind die Räte auch aus der Zeit gefallen? Für mehr Öffentlichkeit und Transparenz wäre es meiner Meinung nach besser sie durch rein parlamentarische Gremien auf Landes- und Bundesebene zu ersetzen. (MB)

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