Arbeitswelt-Bericht 2023 vom Rat der Arbeit: In dem Bericht findet Ihr eine gutgemachte Bestandsaufnahme des Arbeitsmarktes. Als zentrale Herausforderung betrachtet der Rat die doppelte Transformation; Digitalisierung und Dekarbonisierung. Ort der Transformation ist der Betrieb. Damit die Transformation gelingen kann, spricht sich der Rat unter anderem dafür aus, aus der Weiterbildung die vierte Säule unseres Bildungssystems zu machen. Weitere Vorschläge zielen auf eine Stärkung der Mitbestimmung und mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Rat der Arbeit wird vom BMAS berufen. Genau da liegt vermutlich das Problem. Außer einem älteren Verbandsvertreter und einer Unternehmerin besteht der Rat nur aus Gewerkschaftern und Arbeitsmarktforschern. Ein paar Unternehmensvertreter, Innovationsexperten oder angebotsorientierte Wirtschaftswissenschaftler würden dem Gremium guttun. Aktuell liest sich der Bericht wie ein Text, den auch die Ebert- oder die Böckler-Stiftung hätten schreiben können. Hier könnt Ihr ihn auf der Website vom Rat der Arbeit lesen. (MB)