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ZEW-Analyse „Die ermäßigte Mehrwertsteuer in der Gastronomie“: Diese Analyse eines ZEW-Autorenteams ist insofern interessant, dass sie systematisch die Argumente vom Dehoga und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Verlängerung der ermäßigten Gastro-Mehrwertsteuer widerlegt. Also eigentlich Politik vom Feinsten. Das überzeugendste Argument ist die Verteilungswirkung. Um es mal anzuspitzen: Reiche gehen häufiger essen als Menschen mit weniger Geld. Was die Analyse nicht so direkt anspricht, ist die Befürchtung, dass viele Restaurants in wirtschaftliche Turbulenzen geraten könnten, wenn sich mit einer höheren Steuer die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spürbar verschlechtern würden. Persönlich tue ich mich mit der schnöden Zurückweisung des Arguments schwer, dass Gaststätten eine besonders wichtige kulturelle Rolle spielen. Das spielen sie zweifelsfrei, da liegt das ZEW komplett daneben. Finde ich. (MB)

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