„Nachhaltige Energieimporte 2045 / Energieimporte – Transformationsszenarien – Länderbewertungen“: Ein Team um Sebastian Kahlbau von der Consulting4Drive GmbH hat für die Friedrich-Naumann-Stiftung den deutschen Energiebedarf analysiert und Szenarien entwickelt, wie auch in Zukunft der Import klimafreundlicher Energie möglich sein könnte. Drei/Viertel des deutschen Energiebedarfes wird aktuell importiert. Das wird sich auch in Zukunft nicht großartig ändern. Strom, Wasser, Methan, Ammoniak, Methanol oder höherwertige Kohlewasserstoffe; egal wie wir unseren Energiebedarf in Zukunft decken, überall gibt es Vor- und Nachteile. Notwendig ist immer eine Kombination; eine reine Wasserstoffwirtschaft oder all-electric ist nicht sinnvoll. Das spricht für einen technologieoffenen Ansatz und dagegen einzelnen Energieträgern regulatorische Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Interessant ist, dass die Verfasser der Studie den Mut aufbringen, sich auf Chile, Kanada und Marokko als optimale Energiepartner für Deutschland festzulegen. Ihr könnt die Studie bei der Stiftung runterladen. (MB)