„Ausländer erwirtschaften im Osten 24,6 Milliarden Euro“: Im aktuellen IW-Kurzbericht analysieren Wido Geis-Thöne und Benita Zink die Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte in den ostdeutschen Bundesländern. Auf sie geht 5,8 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung zurück. Es geht um 403.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Wie zu erwarten, stellen Polen den größten Anteil. Die IW-Veröffentlichung ist auf die anstehenden Wahlen gemünzt. Das ist sinnvoll, weil die Zahlen noch wuchtiger und wirkungsvoller sind, als Statements von Unternehmern, die darauf hinweisen, wie schwierig es ist, ausländische Mitarbeiter für ostdeutsche Betriebe zu gewinnen. (MB)