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„Geflüchtete senden seltener Geld ins Ausland als andere Migrant*innen“: Adriana Cardozo Silva und Sabine Zinn haben für das DIW Geldüberweisungen von Flüchtlingen und Migranten untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass nur in einem sehr geringen Umfang – nur von 7 Prozent – der Flüchtlinge Geld ins Ausland überwiesen wird. Da dieses Ergebnis auf der Befragung von Betroffenen / Flüchtlingen beruht, ist es politisch angreifbar. Die Methoden und Daten, um die Höhe der Zahlungen zu ermitteln, sind nicht schlüssig. Es gibt keine Methode, informelle Zahlungen zu berücksichtigen. In den Statistiken der Banken tauchen nur hohe Zahlungen auf. Trotzdem finde ich die Schlussfolgerung der Studie nachvollziehbar, dass Überweisungen zurückgehen, wenn die Menschen eine bessere Perspektive in Deutschland haben. (MB)

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