“Future food prices will become less sensitive to agricultural market prices and mitigation costs”: Ein Team Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Auswirkungen von kostensteigernden Klimaschutzmaßnahmen auf die Lebensmittelpreise in reicheren und ärmeren Ländern untersucht. In ärmeren Ländern schlagen die Maßnahmen stärker auf die Konsumentenpreise durch, weil der Kostenanteil der landwirtschaftlichen Rohstoffe an Lebensmitteln in der Regel höher ist. Die meisten Klimaschutzmaßnahmen belasten die Landwirte. In reicheren Ländern ist bei Lebensmitteln der Kostenanteil für Verarbeitung und Marketing deutlich höher. Die Studie zeigt, welche konkreten Auswirkungen Klimaschutzpolitik hat und was Regierungen bei der Ausgestaltung berücksichtigen sollten. Die vollständige Studie mit konkreten Berechnungen zu einzelnen Lebensmitteln findet Ihr auf dieser Website. Außerdem gibt es eine Zusammenfassung des Instituts. (MB)