„Energiewende auf Kurs bringen / Impulse für eine wettbewerbsfähigere Energiepolitik“: Der BDI hat die Boston Consulting Group (BCG) mit einer Analyse der Energiewende und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Industrie beauftragt. Wie zu erwarten, unterscheidet sich die Botschaft der Studie nicht von dem, was Industrievertreter gebetsmühlenartig im politischen Berlin vortragen. Die Energiekosten sind zu hoch, zum Teil sind sie fünfmal so hoch wie bei Konkurrenzstandorten. Wichtig ist der klare Hinweis von BCG, dass grüner Wasserstoff in Deutschland nicht konkurrenzfähig produziert werden kann. Das Plädoyer der Analyse laufet; stärker auf kostengünstigere, erneuerbare Energie zu setzen und die Infrastruktur bedarfsgerecht auszubauen. Damit können hunderte Milliarden Euro eingespart werden. Ihr findet die Analyse auf der BDI-Website. (MB)