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„Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2023“: Die Bundesbank hat in ihrem neuesten Monatsbericht die Ergebnisse ihrer letzten Vermögensbefragung veröffentlicht. Das die Auswertung und Aufbereitung der Daten mehr als ein Jahr in Anspruch genommen hat, kann ich mir nicht erklären. Das ändert aber nichts daran, dass die Ergebnisse interessant sind. Deutschland hat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine deutlich höhere Vermögensungleichheit. Das erklärt, warum die linken Parteien Themen wie Erbschaft- und Vermögensteuer immer wieder ausspielen. Trotz der Krisen hat sich die Ungleichheit nicht spürbar ausgeweitet. Wenn man die gesetzlichen Rentenansprüche in die Berechnung einbeziehen würden, würde das die Ergebnisse ein Stück weit relativieren. Positiv finde ich, dass die Zahl der Aktienbesitzer von 15 auf 18 Prozent der Befragten im Vergleich zur letzten Befragung deutlich angestiegen ist. Ihr findet die Studie u.a. auf der Website der Bundesbank. (MB)

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