„Analysen zum Pay Gap in der Zeitarbeit auf Grundlage der Verdiensterhebung 2023“: Martin Biewen hat mit einem Team der Universität Tübingen im Auftrag des Gesamtverbandes der Personaldienstleister (GVP) die Lohnunterschiede zwischen Zeitarbeitnehmern und anderen Beschäftigten mit vergleichbaren Tätigkeiten untersucht. Mit Regressionsmodellen kann man ziemlich gut errechnen, welche Merkmale von Arbeitnehmern Einfluss auf die Entlohnung haben; Betriebszugehörigkeit, Alter, Nationalität, usw. . Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, das der in der öffentliche Debatte genutzte Pay Gap zwischen Zeitarbeitnehmern und anderen Beschäftigten stark zusammenschrumpft, wenn man die Merkmale berücksichtigt, die die unterschiedliche Entlohnung erklären. Wem das bekannt vor kommt. Die Frage stellt sich so ähnlich bei der Debatte zum Gender Pay Gap. Ihr findet die Analyse auf der Website vom GVP. (MB)