“Transatlantic Ties beyond Goods Trade: Significance and Policy Implications of EU-U.S. Services Trade”: Die Verhandlungen zwischen der EU und der USA zur Ausgestaltung von Zöllen spitzen sich zu. Immer wieder kommt in der Debatte das Handelsungleichgewicht zulasten Europas bei den Dienstleistungen zur Sprache. Dieses macht etwa drei Viertel des Defizits der USA im Warenhandel aus. Ob es aber der EU gelingt, sich schnell auf die Einführung einer Digitalsteuer / eines Digitalzolls zu verständigen, bezweifele ich. Denn dafür ist Einstimmigkeit erforderlich. Da die meisten digitalen Dienstleistungen über Irland abgewickelt werden, wäre eine Zustimmung Irlands überraschend. Es lohnt sich zu dem Thema die aktuelle Studie zu lesen, die Frank Bickenbach, Holger Görg und Wan-Hsin Liu für das Kiel Institut für Weltwirtschaft erstellt haben. (MB)