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Wenn die Diplomatie reimt, wird’s heikel: Ein Gedicht sorgt im Auswärtigen Amt für diplomatische Verwerfungen — und nicht auf internationalem Parkett. In der Mitarbeiterzeitung „InternAA“ wurde ein satirisches Poem über die ehemaligen Minister Baerbock und Habeck veröffentlicht, später aber in der Online-Ausgabe hastig gelöscht und durch einen Entschuldigungskasten ersetzt, berichtet die Morgenpost unter Berufung auf die Bild-Zeitung. Offiziell war von einem „unschönen Fehler“ die Rede, doch intern brodelt es: Die Gleichstellungsbeauftragte schlägt Alarm, die Redakteure betonen ihre Unabhängigkeit, und der Rest fragt sich, ob in der Zentrale künftig auch Reimfreiheit genehmigungspflichtig wird.

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