Behördenkommunikation – funktioniert Zuspitzung und Ironie? Beispiel: Kampagne des Gleichstellungsbüros der Stadt Oldenburg zum Alltagsrassismus: Ich will gar nicht inhaltlich auf die Kampagne eingehen. Schaut euch die Motive selbst an. Ein – vielleicht sogar großer – Teil der Kampagnenzielgruppe wird die Motive als beleidigend empfinden. Ob die Kampagne dann ironisch gemeint war, spielt keine Rolle. Damit können Kampagnenziele, zum Beispiel Bewusstseins- oder Verhaltensänderungen, nicht erreicht werden. Hinzu kommt eine politische Ebene. Die Kampagne spielt den Gegnern von Gleichberechtigung / Gleichstellung in die Hände. (MB)