„Frei, aber nicht fair / Wie feindliche digitale Einflussnahme die Demokratie in Gefahr bringt am Beispiel Rumäniens“: Katja Christina Plate wirft für den Politsnack-Blog der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Blick auf die annullierten Präsidentschaftswahlen in Rumänien. Sie beschreibt die Interaktion verschiedener Kampagnen und Akteure. Der vorab-unbekannte Kandidat Călin Georgescu hatte in der ersten Runde gewonnen und gegen das Wahlrecht des Landes verstoßen. Sein Erfolg zeigt, wie wirksam digitale Wahlkampagnen sein können. Allerdings hat auch der rechtspopulistische Nachfolger von Georgescu mit 40 Prozent bei der Widerholungswahl ein überragendes Ergebnis erzielt. Spiegeln also die Wahlergebnisse schlicht und einfach die politische Stimmung im Land wieder? Oder waren die Kampagnen so wirksam, dass sie viele Wähler nachhaltig überzeugt haben? Sei es drum. Wahlen werden jetzt – auch – im Internet gewonnen. (MB)