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„Kommt die große Reform des Sozialstaats?“: Im bundestalk-Podcast der taz diskutieren taz-Journalisten über ein aktuelles Thema. In dieser Folge sind das: Stefan Reinecke, Barbara Dribbusch, Manuela Heim und Anna Lehmann. Es geht um die Sozialstaats- und Sozialversicherungsreformen. Wer aus dem Wirtschaftsblickwinkel auf das Thema schaut, bekommt hier noch mal die geballte linke Perspektive. Nicht überzeugend finde ich die Vergleiche mit Sozialkosten anderer Länder, denn dass die Kosten in Deutschland sehr – bzw. zu – hoch sind, sollte man nicht wegdiskutieren. In einem Punkt teile ich die Kritik der taz-Journalisten ausdrücklich. Wenn die Bundesregierung den Mut aufbringen würde, in puncto Sozialversicherungen klar zwischen Versicherungsleistungen (müssen aus Beitragsmitteln finanziert werden) und versicherungsfremden Leistungen (sollten nicht aus Beitragsmitteln finanziert werden) unterscheiden würden, wäre viel gewonnen. Ihr findet den Podcast bei der taz. (MB)

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