53 % der Republikaner glauben die Anklage hilft Trump 2024 die Wahl zu gewinnen
Donald Trump will es 2024 noch einmal wissen. Seine Chance stehen trotz der historischen Anklageerhebungen gut, denn bis jetzt kann der Ex-Präsident seine Position als Spitzenkandidat der Republikaner für die Präsidentschaftsvorwahlen mit einem soliden Vorsprung behaupten. 48 Prozent der Republikaner gaben jüngst in einer Reuters/Ipsos Umfrage an, dass sie Trump bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2024 unterstützen. Ron DeSantis befindet sich mit nur 19 Prozent der Stimmen weit abgeschlagen an zweiter Stelle. Die Anklage aus New York dreht sich um eine Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels, welche nach eigenen Angaben mit Donald Trump 2006 eine sexuelle Beziehung hatte. Im Kern geht es in der Anklage darum, ob die Zahlung an Daniels als eine illegale Wahlkampffinanzierung zu bewerten ist. Über die Hälfte der Amerikaner hält die Anschuldigungen gegen Trump für glaubwürdig. So erachten es 71 Prozent der Amerikaner für durchaus vorstellbar, dass Trump „Hush Money“ an Stormy Daniels gezahlt hat, damit sie nicht über ihre außereheliche Beziehung während der Präsidentschaftswahlen 2016 spricht. Für 88 Prozent steht der ehemalige Präsident nicht über dem Gesetz und folglich stimmt die große Mehrheit der Amerikaner (80%) einem Verfahren gegen Donald Trump zu, sollte dieser sich gesetzesbrüchig verhalten haben. Dennoch sind auch viele Amerikaner (51 %) der Meinung, es würden sich politische Motive hinter der Anklage gegen den Ex-Präsidenten verbergen. Momentan ist es nicht absehbar, ob der Prozess der weiteren politischen Karriere Trumps schaden wird. Die Mehrheit der Republikaner (53%) sieht in der Anklage gegen Donald Trump sogar eine Chance, ihm dabei zu helfen, die Präsidentschaft im Jahr 2024 zu gewinnen. Donald Trump war immer geschickt darin, öffentliche Plattformen dieser Art zu nutzen, um seine Anhänger zu mobilisieren. Diesmal wird es nicht anders sein. (RG) Die Daten finden Sie hier: Reuters/Ipsos Survey: Trump Indictment and the 2024 Republican Primary | Ipsos