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58 Prozent der Deutschen stellen sich auf steigende Arbeitslosigkeit ein

Die Deutschen haben die Teuerungskrise im internationalen Vergleich bis jetzt einigermaßen gut weggesteckt. 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger kommen laut dem jüngsten Ipsos Inflation Monitor mit ihrem Einkommen gegenwärtig gut über die Runden. In den USA sind es 47 Prozent, in Frankreich lediglich 37, und in Italien nur 30 Prozent der Bevölkerung. Trotzdem geben immerhin 17 Prozent der Deutschen an, dass ihnen auf Grund ihrer gegenwärtigen finanziellen Lage, schwer fällt, um notwendige Lebenserhaltungskosten zu decken, 31 Prozent kommen gerade so über die Runden. Obwohl, laut Mitteilung am Mittwoch durch das Statistische Bundesamt, die Inflationsrate in Deutschland im November, gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat, auf 3.2 Prozent gefallen ist – der niedrigste Stand seit Juni 2021 – bleibt die Inflationserwartung in der Bevölkerung weiterhin hoch. 43 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Preise auch in den kommenden 12 Monaten über das Mittel der letzten Jahre steigen werden, 32 Prozent sind optimistischer und erwarten eine Normalisierung innerhalb des kommenden Jahres. Derweil bedrückt der Einfluss steigender Zinsen und eines moderaten Wachstums die Gemüter kurz vor Weihnachten. 46 Prozent der Deutschen bewerten die Wirtschaftslage als schlecht und wähnen das Land in einer Rezession, 58 Prozent stellen sich auf steigende Arbeitslosigkeit in 2024 ein. Das politische Chaos der letzten Tage wird die Unsicherheit in der Bevölkerung weiter stärken und die Aussicht auf 2024 trüben. Das bestätigt auch die OECD in ihrem „Economic Outlook Paper“ am Mittwoch: Die OECD erwartet, dass Deutschland in 2024 mit 0,6 Prozent ein niedrigeres Wirtschaftswachstum als fast alle anderen Industrieländer haben wird. (RG) Die Ipsos Daten finden Sie hier: People still feeling the pinch, fed up with ‘shrinkflation’ as 2023 wraps up | Ipsos Die letzten Inflationsdaten für Deutschland: Verbraucherpreisindex und Inflationsrate – Statistisches Bundesamt (destatis.de) Den Economic Outlook der OECD: OECD Economic Outlook, Volume 2023 Issue 2 : Preliminary version | OECD Economic Outlook | OECD iLibrary (oecd-ilibrary.org)

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