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Amerikaner besorgt über Extremismus, kann Biden damit punkten?

Donald Trump konnte in den letzten Wochen wichtige Erfolge im Vorwahlkampf erzielen. So holte er in Michigan wohl 67 Prozent der Stimmen der Republikaner, davor war er bereits in Iowa, New Hampshire und South Carolina erfolgreich. Für die einzige verbleibende Gegenkandidatin Nikki Haley war der Verlust der Vorwahl in South Carolina besonders schmerzhaft, sie war in dem US-Bundesstaat für die Dauer von zwei Amtszeiten Gouverneurin. Nach dem Rückschlag sprach sich dann auch die von dem konservativen Milliardär Charles Koch unterstützte Gruppe „Americans for Prosperty Action“ gegen eine weitere Finanzierung von Haleys Kandidatur aus. Das scheint diese jedoch wenig zu beeindrucken. CNN kommentierte kürzlich: “[Haley’s] insistence on staying in the race puts her in a rarefied position: the losing candidate who won’t quit. No other major, modern candidate has refused to drop out of the race after so many losses”. Trotzdem werden Haleys Chancen zunehmend dünner und ein Rematch zwischen Donald Trump und dem amtierenden Präsidenten Joe Biden immer wahrscheinlicher. Dabei herrscht laut einer Ipsos Umfrage unter den Amerikanern Unzufriedenheit mit ihrer Auswahl an Spitzenkandidaten – 59 Prozent sind der Auffassung, dass sowohl Joe Biden als auch Donald Trump zu alt für eine weitere Amtszeit im Oval Office sind. Momentan hält Donald Trump mit 36 Prozent einen soliden Vorsprung vor Joe Biden (30%), sollte es zu einem direkten Showdown kommen. Eine Hoffnung besteht jedoch noch im Camp der Demokraten: Nach Ipsos-Daten ist Extremismus für 21 Prozent der Amerikaner das Politikfeld, das ihnen die größten Sorgen bereitet (gefolgt von der Wirtschaft mit 19%). Es ist der amtierende Präsident Joe Biden, dem viele Amerikaner hier die größere Kompetenz zuschreiben: insgesamt sind 34 Prozent der Amerikaner der Meinung, dass Biden im Umgang mit Extremismus die bessere Politik vertritt als sein Herausforderer Donald Trump (31%). Es bleibt also spannend. Übrigens geht die konservative Gruppe „Americans for Prosperty Action“ bei einer Kandidatur Trumps von einem Sieg der Demokraten aus. (RG) Die Daten finden Sie hier: Billionaire-backed Koch network to stop funding Nikki Haley after defeat / Exclusive-Extremism is US voters’ greatest worry, Reuters/Ipsos poll finds (msn.com)

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