Ampel soll trotz schlechtem Zeugnis das Jahr nicht wiederholen
Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der Bundesregierung nimmt seit Mai weiter zu. Bundeskanzler Olaf Scholz verliert auch im Juli an Zustimmung. Knapp die Hälfte der Bevölkerung (49%) ist mit der Arbeit des Kanzlers sehr unzufrieden, lediglich 13 Prozent der Deutschen geben an, sehr zufrieden mit der Amtserfüllung des Regierungschefs zu sein. Damit liegt die Nettozufriedenheit (die Differenz aus sehr zufrieden und sehr unzufrieden) bei -36 Punkten. Im Vergleich zur letzten Ipsos-Erhebung im Mai büßt der Kanzler somit 7 weitere Zähler auf der Zufriedenheitsskala ein. Ähnlich schlecht steht es um die Wahrnehmung der Bundesregierung. Sie wird von nur 9 Prozent der Bürgerinnen und Bürger als sehr positiv bewertet, 55 Prozent sind sehr unzufrieden mit ihrer Arbeit. Die einzelnen Mitglieder im Kabinett Scholz kommen bei den Bürgern durch die Bank schlecht weg. Nur der Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eine Nettozufriedenheit von Null, verliert jedoch seit Mai 8 Punkte. Damals überwog die Anzahl der Zufriedenen noch die der Unzufriedenen. Am unzufriedensten sind die Bürgerinnen und Bürger mit dem Wirtschaftsminister Robert Habeck. Lediglich 11 Prozent der Deutschen sind nach Ipsos Daten mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Dem gegenüber stehen 59 Prozent von sehr Unzufriedenen. Herr Habeck hat damit weitere 10 Punkte seit Mai eingebüßt. Wären die Ipsos Zahlen ein Schulzeugnis, dann müsste die Schulleitung eine Wiederholungsjahr strengstens empfehlen. Jedoch glaube ich nicht, dass dies im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist. Die Daten finden Sie hier: Scholz und Regierung verlieren weiter an Zustimmung, Pistorius mit Abstand beliebtester Minister | Ipsos