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Deutsche sparen bei der Tiefkühlpizza und Bioprodukten

Die hohe Inflation bestimmt weiterhin deutlich spürbar das Lebensmittel-Konsumverhalten der Deutschen – das bestätigen 84 Prozent der Verbraucher laut „Handelsmarkenmonitor 2024“, den das Marktforschungsunternehmen Ipsos seit 2015 in Kooperation mit der Lebensmittel Zeitung durchführt. Vier von fünf Bundesbürgern (78 %) achten inflationsbedingt verstärkt auf Preise – ein deutliches Plus von 8 Prozentpunkten im Vergleich zu 2022. Mit dem Preisbewusstsein wachsen allerdings auch die Ängste, dass Hersteller die Qualität reduzieren, um Verkaufspreise zu halten. Ein Verzicht als mögliche Sparmaßnahme betrifft nur spezifische Produktgruppen. Auf Genusswaren wie Schokolade (24 %), Tiefkühlpizza (23 %) oder alkoholische Getränke (22 %) würde jeder Vierte bis Fünfte verzichten. Obst, Gemüse oder Kaffee möchten die Deutschen ungern aufgeben. Zwar bleiben 39 Prozent der Befragten auch angesichts hoher Inflationsraten nachhaltigen Bio-Produkten treu. Doch fast ebenso viele Menschen (37 %) haben ihr Kaufverhalten geändert und kaufen weniger Bio. Dabei findet jeder Zweite die nachhaltige und ethische Produktion von Lebensmitteln wichtig, wobei besonders das Tierwohl und die Verpackungsreduktion (je 71 %) als relevant betrachtet werden. Die Bereitschaft, für solche Produkte mehr zu zahlen, ist allerdings in den letzten beiden Jahren gesunken – von 49 Prozent im Jahr 2022 auf 41 Prozent im Jahr 2024. (RG) Die Daten finden Sie hier: Inflation hinterlässt Spuren im Lebensmittelmarkt | Ipsos

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