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Generationenkonflikt in der Gleichberechtigungspolitik?

Den Babyboomern geht Gleichberechtigung nicht weit genug. Weltweit stimmen nur 14 Prozent der Babyboomer der Aussage zu, dass ein Mann weniger ein Mann ist, wenn er sich zu Hause um die Kinder kümmert. In der Gen Z und den Millennials sind dies jeweils 30 Prozent. Und 47 Prozent der Babyboomer sind der Auffassung, die Gleichstellungspolitik ist in ihrem Land über ihr Ziel hinausgeschossen, für die Gen Z sind es 57 Prozent und unter den Millennials 55 Prozent. Trotzdem sind letztere wahrscheinlicher als die Babyboomer, sich als Feminist bzw. Feministin zu bezeichnen. Das ist überraschend. Vielleicht liegt es daran, dass die Generationen unterschiedliche Situationen durchlebt haben. Nie waren Frauen gebildeter bzw. berufstätiger als heute. Auch ist es einfacher und sozial akzeptierter, dass Männer Elternzeit nehmen. Karriere und Familie in Einklang zu bringen ist zwar stressig aber (wenn die Kita offen hat) doch machbar. Selbst das Handelsblatt verkündete am Montag, dass der DAX noch nie so weiblich war. Trotzdem sind wir in Deutschland laut OECD weit von der Parität der Geschlechter entfernt. Der Gender Pay Gap beträgt in Deutschland 14,2 Prozent und ist damit deutlich höher als der EU-Durchschnitt mit 10,6 Prozent. Es bleibt also viel zu erstreiten. Die Daten finden Sie hier: Internationaler Frauentag: Gleichstellung noch in weiter Ferne | Ipsos

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