Pessimistischer Ausblick, jedoch finanziell nicht unzufrieden
Statt optimistischer in die Zukunft zu blicken, was die Lebenshaltungskosten und die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2025 angeht, scheint sich ein grundsätzlicher Pessimismus in den Köpfen festgesetzt zu haben. 64 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass die Inflation – und damit die Preise – in den kommenden zwölf Monaten weiter steigen werden, das sind 11 Prozentpunkte mehr als im April 2024. Preissteigerungen erwarten die Deutschen in den kommenden sechs Monaten vor allem bei Lebensmitteln (74%) sowie bei Energie (66%) und Benzin (60%). Für diese Entwicklung machen 64 Prozent der Bundesbürger die Politik der Bundesregierung verantwortlich. Etwa ebenso viele (64%) sehen den Krieg in der Ukraine als Ursache. Mehr als jeder dritte Deutsche (36%) fühlt sich heute schlechter gestellt als vor der Corona-Pandemie. Dennoch sieht sich die Hälfte der Bundesbürger finanziell gut aufgestellt: 49 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben einen komfortablen Lebensstandard oder ein gutes Auskommen. Etwa ebenso viele (49%) empfinden ihre finanzielle Situation jedoch als schwierig oder kommen „gerade so“ über die Runden. (RG) Quelle: Steigende Lebenshaltungskosten: Deutsche blicken pessimistisch in die Zukunft | Ipsos