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„Inflation ist kein wirksames Heilmittel gegen eine hohe Staatsschuldenquote“: Michael Grömling und Jürgen Matthes rücken in diesem IW-Paper der These zu Leibe, dass sich Staaten in Zeiten Inflation quasi von selbst ihrer Staatsschulden entledigen. Das Gegenteil ist richtig. Mit einer hohen Inflation geht das Risiko einher, dass sich die Staatsschulden von der Inflation entankern. Sie steigen dann deutlich stärker als die Inflation. Das ist ein mittelfristiges Risiko. Kurzfristig kommt es vor, dass Staaten von einer höheren Inflation profitieren. Das naheliegendste Beispiel ist Progressionseffekt bei der Einkommenssteuer. Es gibt zahlreiche weitere Faktoren (BIP, Staatsausgaben, usw.), die Einfluss auf das Verhältnis von Inflation und Staatsverschuldung haben. Diese werden in dem kurzen Text ausgeleuchtet. (MB)

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