„Wie die Politikwissenschaft die Debatte über Digitalisierung und Demokratie sortieren kann“: In diesem Paper hat der Extremismusforscher Joschua Helmer ein paar Ideen dazu aufgeschrieben. Er schlägt vor, dass die Forschungsstände benachbarter Disziplinen, wie zum Beispiel die der Informatik oder Kommunikationswissenschaft, stärker Berücksichtigung finden müssen. Sehr gut gefällt mir sein Vorschlag der „aufrichtigen Verkürzung“, um wissenschaftlichen Erkenntnissen einen besseren Zugang zu öffentlichen, politischen Debatten zu ermöglichen. Skeptisch bin ich bei der Forderung nach einer stärkeren Kooperation mit NGOs und anderen Organisationen. Diese Organisationen und damit auch deren Erhebungen und Untersuchungen haben mehrheitlich einen linken politischen Spin. Diesen auszubügeln, um zu ausgewogenen Ergebnissen zu kommen, ist eine große wissenschaftliche Herausforderung. (MB)