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„Influencerin Baidaa S. postete Bilder aus deutschen Städten. Plötzlich zeigt sie der «Spiegel» in schäbigen Kleidern, als Hauptfigur eines Flüchtlingsdramas“: Lucien Scherrer und Forrest Rogers haben sich für die NZZ eine Geschichte des Spiegels zum Umgang mit Flüchtlingen an der EU-Außengrenze genauer angeschaut. Der Spiegel hatte zugegeben, einer Falschmeldung aufgesessen zu sein. Die Autoren zeigen, wie leicht die Fälschung vor der Veröffentlichung der Geschichte zu erkennen gewesen wäre. Die Protagonistin war sehr gut im Internet sichtbar. Es gab in den letzten Jahren viele Berichte über illegale Pushbacks an den EU-Außengrenzen. Immer wieder ist die EU-Grenzagentur Frontex in berechtigte Kritik geraten. Dieser Artikel macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Journalisten gerade bei sensiblen Themen sauber arbeiten, ansonsten geht viel Vertrauen verloren. Das erschwert politische Lösungen bei diesen Themen. Der Arbeit vom Spiegel ist ein Negativbeispiel. (MB)

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