„For climate, profits, or resilience? Why, where and how the EU should respond to the Inflation Reduction Act”: Jannik Jansen, Philipp Jäger und Nils Redeker haben im aktuellen Politik-Brief der Hertie School beschrieben, mit welchen Maßnahmen der Inflation Reduction Act (IRA) den Ausbau grüner Zukunftstechnologien in den USA fördert und die Energiepreise subventioniert. Außerdem vergleichen sie die Maßnahmen mit der Förderung in Europa; ganz konkret für Elektroautos, Batterien, Wasserstoff, Solar- und Windenergie-Ausstattung. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass ein Versuch Euiropas den IRA vollständig mit eigenen Subventionen auszugleichen, nicht sinnvoll ist, weil die Kosten viel zu hoch wären. Bei einzelnen Sektoren, zum Beispiel Wasserstoff, ist eine bessere Förderung aber unerlässlich, um die Produktion in Europa zu halten. Sie sprechen sich für eine europäische Förderung aus, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den einzelnen EU-Staaten zu vermeiden. Zwei Aspekte der Debatte werden in dem Text besonders deutlich. Steuersenkungen sind für investierende Unternehmen viel unkomplizierter und einfacher zu kalkulieren als Projektförderungen. Die USA haben ganz grundsätzlich bessere Voraussetzungen, um Energie zu niedrigeren Preisen erzeugen zu können. (MB)