„Steigende CO₂-Preise: Heizen wird teurer – doch kaum jemand ist vorbereitet“: Der Wärmepumpenanbieter Aira hat eine Umfrage zu Einschätzungen der Bürger zu den zu erwartenden CO2-Preisen in Auftrag gegeben und dazu eine Pressemeldung auf ihrer Website veröffentlicht. Ich finde, es ist eine Unsitte nur eine PM und nicht die vollständige Umfrage zu veröffentlichen, weil man die Daten nicht prüfen kann. Einige Medien – u.a. die SZ – haben die Umfrage aufgegriffen. Es ist absehbar, dass der CO2-Preis ein politischer Aufreger wird. Ob man überhaupt daran festhält, ist offen. Denn die Preiseffekte werden alle Lebensbereiche betreffen. Wenn man daran festhalten will, kann das eigentlich nur gelingen, wenn die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung vollständig als Klimageld ausgeschüttet werden. Denn nur so ist eine schlüssige Kommunikation möglich. Dann können aber keine Wärmepumpen mehr aus denselben Einnahmen gefördert werden. (MB)