Mit Humor über den politischen Gegner herziehen – am Beispiel Clinton versus Trump: Das Alfred E. Smith Dinner ist fester Bestandteil des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes. Beide Kandidaten halten eine Rede, in der sie Selbstkritik üben und ihren Gegner hart und dennoch mit fein-pointierten Formulierungen angreifen; beziehungsweise ehren. In der deutschen politischen Kultur fehlen diese Roasts. Dabei sind sie – auch für den Karneval – zumindest gutes Anschauungsmaterial. Werft doch mal ein Blick auf dieses Aufeinandertreffen von Trump und Clinton. Die hohe Kunst ist es, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Vielen Dank an Stefan Waldschmidt für den Hinweis. (MB)