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„Painkiller“: Als ob man es nicht schon immer gewusst hat; Pharmaunternehmen, Ärzte und Pharmavertreter sind raffgierig und verantwortungslos. Ob es kranken Menschen besser geht, ist ihnen gleichgültig. Sie interessiert nur Profit. Für die Firma Purdue, die das Schmerzmittel OxyContin auf den Markt gebracht hat, trifft das offensichtlich zu. Die gleichnamige Netflix-Serie ist anscheinend nicht so furchtbar weit von der Realität entfernt. Das ist erschreckend, weil eben nicht alle Pharmaunternehmen so agieren. Gleichzeitig könnte es ein Ansatz sein, um Wirtschaftsverbrechen zu vermeiden. Wenn Unternehmen und Branchen damit rechnen müssen, nicht nur von Journalisten an den Pranger gestellt zu werden, sondern auch in Unterhaltungsformaten aufzutauchen, dann steigt damit der zu erwartende Reputationsverlust für Wirtschaftsverbrechen spürbar an. (MB)

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