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Presseversand über ots: ots ist eine Tochter der dpa und bietet den Versand von Pressemeldungen und Multimedia-Material an. Außerdem wird das Material auf der Plattform news aktuell veröffentlicht. Ist das sinnvoll? Ihr bekommt sehr viel Reichweite und auch Sichtbarkeit. Ob euer Material aber wirklich bei den für euch relevanten Journalisten landet, da kann ein individueller Versand effektiver sein. Anders stellt sich die Situation dar, wenn ihr vielleicht nur einmal im Jahr einen größeren Verteiler bedienen möchtet. Ein Risiko auf der Plattform ist, dass Ihr im schlimmsten Fall im Reiter Politik neben der Meldung der AfD auftaucht. Der Versand einer Meldung kostet 300 bis 400 Euro. Mehr Infos auf der Website von ots. (MB)

The Pioneer: Ich weiß, mit Rasmus Buchsteiner, Gordon Repinski und Michael Bröcker haben drei lesens- und hörenswerte Journalisten das Pioneer-Schiff verlassen. Wir geht es weiter? Aktuell könnt Ihr euch dazu sehr preisgünstig einen Überblick verschaffen. Ihr zahlt für die nächsten 10 Wochen einen Euro. Hier findet Ihr den Link zum Angebot. (MB)

Eine Mitgliedschaft im Berliner Mieterverein: Der Mietwohnungsmarkt in Berlin wird immer angespannter und unangenehmer. Wer bereits – vielleicht sogar langjährig – in Berlin wohnt und eine verträgliche Miete zahlt, sollte mal prüfen, ob eine Mitgliedschaft im Berliner Mieterverein Sinn macht. Denn das man auch langfristig ohne Konflikte, Streit und unverhältnismäßige Mietanhebungen wohnen bleiben kann, ist unwahrscheinlich. Alle Infos zu den Beratungs- und Unterstützungsservices findet Ihr auf der Website des Vereins. Eine Mitgliedschaft kostet aktuell 9,50 Euro pro Monat. (MB)

„Oona und Salinger“ von Frédéric Beigbeder: Ich werbe ja regelmäßig für den Genuss von Literatur. Dieser im Jahr 2016 bei Piper erschienene Roman des französischen Schriftstellers Frédéric Beigbeder ist auf mehreren Ebenen ein Gewinn. Es ist gute Unterhaltung und wunderbar geeignet, einfach den Kopf freizubekommen. Sprachlich ist die Übersetzung gelungen und hilft euch somit noch bessere Texte zu schreiben. Außerdem gibt die Geschichte jeder Menge Gesprächsstoff her, weil sie historische Figuren in die Handlung einbindet. Erfunden? Zumindest nicht alles. (MB)

This England mit Wow-Abo: Diese Serie könnt Ihr auf Wow streamen. Dafür braucht Ihr ein Serien-Abo. Das ist aktuell für 8 Euro zu haben. Was die Serie für mich interessant macht, ist der Auftritt von Kenneth Branagh als Boris Johnson. Die ersten Folgen zeigen seinen Einstieg als Premierminister mit allen politischen Feinheiten. Dann wird die Serie immer stärker zu einer Beschreibung der Corona-Zeit in England. Das ist etwas ermüdend erzählt. (MB)

„Killers of the Flower Moon“: Den neuen Film von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio und Robert De Niro könnt Ihr jetzt im Kino eurer Wahl anschauen. Plant etwas Zeit ein. 3,5 Stunden sind zwar keine Wagneroper aber auch nicht ohne. Die Wahl eines bequemen Kinos macht sich bezahlt. Ich war im delphi LUX beim Zoo (14 Euro). Die Geschichte wird langsam erzählt. Im Grunde genommen handelt es sich um einen klassischen Mafia-Film. Robert De Niro gibt des Paten und die Indigenen / Indianer sind die Italiener; aber in dieser Geschichte Opfer und nicht Täter. (MB)

„The Establishment: And how they get away with it“ von Owen Jones: Dass bereits 2014 erschienenes Buch bietet einen Blick auf die Politik- und Medien-Bubble von London aus linker Perspektive. Beschrieben und eingeordnet wird die Arbeit von TkinkTanks, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Kritisiert werden die üblichen Verdächtigen, Murdoch, die Medien, usw… Das Buch ist wirklich gut geschrieben und trägt super viele Details zusammen. Bei Penguin findet Ihr alle Infos. (MB)

Wolfszeit von Harald Jähner: Das bei Rowohlt erschienenes Buch von 2020 beschreibt die ersten 10 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland. Es zeigt sehr gut unter welchen Herausforderungen die Demokratie in Westdeutschland entstanden ist. Das gilt insbesondere für die Integration der 12 Millionen Vertriebenen. Ohne deren Arbeitskraft und Engagement wäre das Wirtschaftswunder nicht geglückt. Das Buch ist super geschrieben und steckt voller – für mich – neuer Details und Geschichten aus der Zeit. (MB)

Der Stern: Das Magazin oder besser das Medium hat sich in der Politikberichterstattung kräftig verstärkt; zum Beispiel mit Miriam Hollstein. Grund genug, mal wieder einen Blick in das Heft zu werfen. Es kostet aktuell 5,80 Euro. Die Tesla-Grünheide-Story ist spektakulär. Es gibt Berichte von als Mitarbeitern eingeschleusten Journalisten, geleaktes Material und eine sinnvolle Auswahl von Gesprächspartnern. Die Geschichten zur deutschen Politik gefallen mir auch gut. Dann folgt aber unvermittelt ein Gesundheitsspezial, das sich auch in der Apotheken-Rundschau wohlgefühlt hätte. Ein weitere große Geschichte ist ein Paris-Reiseführer, in dem es um nachhaltige Mobilität geht. Da erreicht mich das Magazin nicht mehr. Ich habe es häufiger Anfang der 80er gelesen. Da war mehr Lebensfreude, Hedonismus und Lametta. (MB)

Der Kragenschnitt: Die Inflation steigt, die Einkommen steigen nicht mit. Wo sparen? Einige Friseursalons bieten einen Kragenschnitt an. Hinten und die Seiten werden ordentlich ausrasiert / geschnitten und alles andere geht ja noch und kann bleiben, wie es ist. (MB)