eat-and-drink

Pergamon Döner: Ein klassischer Döner beim Bahnhof Friedrichstraße? Den gibt es bei Pergamon Döner. Mit sieben Euro ist es für Berliner Verhältnisse gar nicht mal ungewöhnlich teuer. Das Fleisch und der Salat waren sehr frisch. Denn sie machen eine Menge Umsatz. Die Portion war für meinen Geschmack groß genug. Es gibt direkt neben dem Laden ein paar Sitzgarnituren für Pragmatiker, die essen möchten ohne sich zu bekleckern. Ihr findet den Laden unter der Bahnunterführung auf der Seite vom Hauptgebäude des Bahnhofs. Geöffnet ist gefühlt immer. (MB)

Die Newton Bar: Lust auf einen Cocktail direkt am Gendarmenmarkt? Dann landet Ihr mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in der Newton-Bar. Das muss keine schlechte Entscheidung sein. Es ist gemütlich eingerichtet und im ersten Stock darf geraucht werden. Von meinem Mai Tai war ich beim letzten Besuch aber nicht wirklich begeistert. Zu viel Säure, weder der Rum noch die anderen süßen Bestandteile hatten eine Chance richtig zur Geltung zu kommen; dafür mit 16,50 Euro ein gendarmenmarktüblicher Preis. Interessant an der Bar ist die Geschichte. Sie war schon da, bevor der Bundestag nach Berlin umgezogen ist. Der Namensgeber Helmut Newton war auch einige Male zu Gast. Die Super-Model-Fotos im Erdgeschoss waren damals Gegenstand handfester Feminismus-Debatten. Geöffnet ist immer mindestens von 12:00 – 2:00 Uhr. Adresse: Charlottenstraße 57, 10117 Berlin. (MB)

Ristorante Da Ponte: Wer am Nachmittag von Mitte an der Spree entlang Richtung Moabit spaziert, findet mit dem Da Ponte einen brauchbaren Italiener direkt am Wegesrand. Es ist viel Platz. Ihr sitzt unbedrängt und bequem. Ich habe mich gegen das Referenzgericht zum Testen italienischer Restaurants (Spaghetti Carbonara dort für 12,50 Euro) und für ein Risotto mit Schwertfisch, Garnelen und Mango für 18,90 Euro entschieden. Das war schmackhaft; die einzelnen Bestandteile kamen gut zur Geltung. Den offenen Rose-Wein des Tages für fast neun Euro fand ich nicht so toll. Beim nächsten Besuch wird es der Hauswein für sechs Euro. Ihr findet das Restaurant am Helgoländer Ufer 7. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag, von 16:00-23:00 Uhr. Mehr Infos auf der etwas schlampig gestalteten Website. (MB)

Das Casalot: Ein freundlicher und superhilfsbereiter Service, sehr leckeres Essen und eine lebendige Atmosphäre, wie sie kein anderes Restaurant in Mitte-Mitte zu bieten hat; das Casalot ist ein toller Ort. Das gilt zumindest für das Wochenende, getestet habe ich am Samstagabend. Es gibt arabische oder besser libanesische Küche. Das bedeutet ein breites Angebot an ungewöhnlichen Vorspeisen, Schmor- und Grillgerichten. Für kleine Gruppen bieten sich die Grillplatten zum Teilen an. Ich hatte das Nazareth Kebab für 24 Euro; Lammhackfleisch um Zimtstangen gewickelt mit gegrillter Aubergine, Knoblauchjoghurt, frischer Minze und gerösteten Pinienkernen. Die Portionen sind groß. Teilt euch besser ein paar Vorspeisen und ein Hauptgericht. Der offene, libanesische Wein kostet 7,50 Euro für 0,2. Er ist nicht schlecht, aber eher unspektakulär. Sehr schick sehen die hausgemachten Limonaden aus. Über die Woche ist ab 15:30 Uhr geöffnet und Küche gibt es bis 23:00 Uhr. Ihr findet das Restaurant beim Haus der Land- und Ernährungswirtschaft / Claire-Waldoff-Str.7. Infos, Reservierung (empfohlen) und Speisekarte auf der Website des Restaurants. (MB)

Amon: In der Charlottenstraße 35 gibt es jetzt mit dem Amon auch ein italienisches Restaurant. Wer erinnert sich noch an den Ort? Viele Jahre war da die Maultasche. Ich habe die Spaghetti Cabonara getestet und war damit sehr zufrieden. 17 Euro dafür ist nicht preisgünstig, aber im Abendbetrieb und für Mitte auch nicht übermäßig teuer. Mittags gibt es Pasta für 10 bis 12 Euro. Als Dessert hatte ich Canoli (mit Creme gefülltes Gebäck) für 6 Euro. Auch das war ok, ich habe es aber schon besser gegessen. Gut gefällt mir, dass es Moretti vom Fass gibt; 0,4 für 4,50. Ein offener 0,2 Wein liegt bei 7,50. Die Stühle sehen zwar unbequem aus, sind es aber nicht. Das Hinterzimmer kann reserviert werden; bis zu 30 Personen oder 16 im Block. Geöffnet ist Dienstag – Donnerstag / 12:00 – 22:00 Uhr und Freitag – Samstag / 17:00 – 23:00 Uhr. Mehr Infos und die Speisekarte findet Ihr auf der Website des Restaurants. (MB)

Bonanza Coffee Roasters: Die Kette ist auch mit einem Standort in der Jägerstraße 58-60 präsent. Der Kaffee ist sehr gut und es gibt tolle Sitzgelegenheiten. Neben dem Hauptraum gibt es einen weiteren, separaten Raum zum Innenhof des Gebäudes. Was mir sehr gut gefällt, ist das bei allem Hipster-Getue hier die Qualiät stimmt. Geöffnet ist Montag – Freitag, 08:00–19:00 Uhr. (MB)

Das Borchardt – mehr als nur Schnitzel? Um die wichtigste Frage zu klären. Das Schnitzel erfüllt immer noch alle Erwartungen. Das Fleisch ist zart und wahrnehmbar. Die Panade ist knackig und es kommt auf einem angewärmten Teller auf den Tisch. Mit 36 Euro ist der Preis sportlich. Es gibt eine preisgünstigere Lady-Variante, die nicht auf der Karte steht. Dazu hat mir der Negroni des Hauses wunderbar geschmeckt. Im Hauptraum sitzt Ihr gut. Auf Grund der Geräuschkulisse lässt es sich gut zu zweit plaudern, ohne dass das ganze Restaurant zuhört. Der Service ist nett, aufmerksam und zuvorkommend. Reservieren ist besser. Die Küche hat von 12 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Die Adresse ist: Französische Str. 47. Weitere Infos auf der Website des Restaurants. (MB)

Georgia Bar: Tanzen in Mitte? In der Georgenstrasse 194 findet Ihr die Georgia Bar. Geöffnet ist ab 22:00 Uhr. Neben einigen Sitzinseln und viel Rumstehplatz um die Bar ist genug Platz zum Tanzen. Die Musik ist für mich cosy Elektro. Bier ab 6 Euro, Mixgetränke mehr. Eintritt kostet es in der Regel nicht. Eine Garderobe ist vorhanden. Mehr Infos gibt es auf der Website des Clubs. (MB)

Veganes Essen im Ursprung: Ein veganes „Business Lunch für 15 €, inklusive Vorspeise, Hauptgang, 0,35 l Wasser und einer Kaffeespezialität.“ Das ist ein gutes Angebot, auch wenn Ihr dann noch ein Glas Wein oder ein Bier dazu bestellt, damit es nicht zu frugal ist. Das Angebot ist von Montag bis Freitag, 12 bis 14:30 Uhr im Restaurant Ursprung (der Dussmann-Keller / Friedrichstraße 90) verfügbar. Mir hat es geschmeckt. Die Vorspeise war ein cremige Kürbissuppe mit Einlage; etwas würziger hätte es sein können. Der Hauptgang war ein Bratapfel mit Salat, insbesondere mit knackigem Chicorée; sehr gut. Ich finde veganes Essen immer toll, wenn nicht irgendwelche bekannten Fleischgereicht nachgemacht werden. Mehr Infos findet Ihr auf der Website des Restaurants. Plant Zeit ein, der Service war bei keinem meiner Besuche besonders flott. (MB)

Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg: Gibt es irgendwo in Deutschland so viele Weihnachtsmärkte wie in Berlin? Es würde mich überraschen. Auch in Mitte ist die Auswahl groß. Ich empfehle gerne den leicht schäbig wirkenden, aber dafür praktisch gelegenen Weihnachtsmarkt vor dem Bahnhof Friedrichstraße. Wenn Ihr es wirklich schön haben wollt, fahrt zum Schloss Charlottenburg; am besten bis S-Bahnhof Westend. Geöffnet ist von 12:00 bis 22:00 Uhr. Der Glühwein kostet 5 Euro. Mehr Infos und Fotos auf der Website des Veranstalters. (MB)