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„Strategien gegen Populismus in der Kommunalpolitik”: Die Berater Oliver Löbert und Henning Witzel haben für die Agentur ASK ein paar Strategieideen zum Umgang mit Rechtspopulisten aufgeschrieben. Was für die Kommunalpolitik gilt (Empathie, Fakten, klare Kante, Präsenz zeigen und eine eigene Agenda haben und spielen), gilt natürlich auch grundsätzlich. Hilfreich ist die Auffächerung der unterschiedlichen Populistentypen wie dem Scheindemokraten oder dem Verschwörungsfetischisten. Ob allerdings die Forderung nach Steuersenkungen Populismus ist, würde ich mit einem Fragezeichen versehen. Daran merkt man, dass die Autoren von links kommen. Nichtsdestotrotz wartet auf dieser Website – nach Registrierung – eine hilfreiche Lektüre auf euch. (MB)

„Wie Ihr schneller und effektiver kreative Kampagnen baut – mit Hilfe dieser Google AI-Tools“: Wer darüber nachdenkt, Kampagnen auf Google-Plattformen zu schalten, sollte sich diesen von Martin Gardt für OMR geschriebenen und von Google gesponsorten Text anschauen. Fortschritte gibt es beim Matching von Kampagnenzielen, Werbeformaten und Zielgruppenauswahl. Außerdem gibt es neue Google-Tools mit denen zusätzliche Werbemotive und Videos per Knopfdruck erzeugt werden können. Ihr findet den Text auf der OMR-Website. (MB)

Making of Wirtschaftsvereinigung der Grünen: Die Gründungsgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Julia Eckey, hat auf LinkedIn ein paar Gedanken zum Gründungsprozess aufgeschrieben. Am wichtigsten für einen erfolgreichen Gründungsprozess sind aus ihrer Sicht die beiden Bausteine Strategie und Team. Das der Gründungsprozess am Ende erfolgreich war, zeigt der Zusammenschluss mit dem Grünen Wirtschaftsdialog. (MB)

„Der TikTok-Trick / Mehr Reichweite für eure Beiträge bei Insta & TikTok“: Carline Mohr beschreibt für Euch die vier TikTok/Instagram-Content-Kategorien: Entertainment, Educational Content, Kontroverse und Inspiration. Ihr erfahrt, warum es Sinn macht, passenden Content im Rahmen dieser Kategorien zu produzieren, worauf Ihr dabei achten solltet und wie viel Spielraum diese Kategorien eröffnen. Der Beitrag ist in ihrem lesenswerten „How to story“ Newsletter erschienen. (MB)

“Breaking the echo chamber: How political foundations can foster broader engagement”. Miles R. Maftean hat auf der Website partyparty ein paar Ideen für parteinahe Organisationen aufgeschrieben, wie diese über ihr eigenes enges Umfeld hinaus Wirkung entfalten können. Seine Ideen sind: Transparenz zur eigenen Finanzierung und zum politischen Hintergrund herstellen, Kooperationen mit unabhängigen Plattformen, Speaker mit parteifremden Positionen einladen, regionale Themen vor Ort aufgreifen, Social Media. Ich teile das. Wenn es um Speaker mit anderen Meinungen geht, haben die Adenauer- und die Naumann-Stiftung in Berlin die Nase vorn. Alle anderen Stiftungen tun sich damit unglaublich schwer. Was für die parteinahen Stiftungen gilt, gilt genauso für alle anderen politischen Organisationen. Lest unbedingt den Text. (MB)

Weniger Sichtbarkeit auf Plattformen – insbesondere auf Meta – für politische Inhalte; was tun? Christiane Germann hat dazu in einem LinkedIn-Post ein paar Ideen aufgeschrieben. Sie empfiehlt unter anderem für die betroffenen Accounts auf anderen Kommunikationswegen, um Follower zu werben. Und sie fordert euch auf zu überprüfen, welche Plattformen Ihr wie intensiv oder vielleicht noch überhaupt nicht bespielt; um dann gegebenenfalls umzuschichten. Alle Tipps findet Ihr im Post von Christiane Germann. (MB)

„Gesicht zeigen! Über die Wirkung von Wahlplakaten“: Daniel Feldhaus hat in einem kurzen Text im Politsnack-Blog alles aufgeschrieben, was Ihr über Wahlplakate wissen müsst. Die Wirksamkeit ist nicht belegt, die Sichtbarkeit schon. 92 Prozent der Befragten haben Wahlplakate wahrgenommen, so das Ergebnis einer Umfrage nach der letzten Bundestagswahl. Besonders einprägsam finde ich die Kandidaten-Plakate. Auf Grund der Wahlrechtsreform werden die Wahlkreiskandidaten bei der nächsten Bundestagswahl eine weit weniger wichtige Rolle spielen. Vielleicht schlägt sich das auch auf die Plakatierung nieder? (MB)

„Tabu-Thema “Female Pleasure”: Die drei Top-Marketing-Kniffe der Audio-Plattform Femtasy“: Marketing für tabubelastete Themen? Dazu hat Torben Lux für OMR die Learnings aus einem OMR-Vortrag von Nina Julie Lepique aufgeschrieben. Herausforderungen sind Ad Rejections oder Shadowbanning durch Plattformen. Und genau damit sind auch politische Akteure konfrontiert. Auf dieser Website findet Ihr alle Tipps und den Link zu dem Vortrag von Lepique. (MB)

„Neue Öffentlichkeit(en) verstehen – mit der DFB-Kadernominierung“: Erinnert Ihr euch noch an die häppchenweise Bekanntgabe der Nominierungen auf ganz unterschiedlichen Kanälen? Dirk von Gehlen hat in seinem Blog aufgeschrieben, warum ihm das so gut gefallen hat. Wenn ich heutzutage ganz viele Menschen erreichen möchte, muss ich viele verschiedene Communities einbeziehen und mich mit Ihnen vernetzen. Der DFB hatte es einfach, weil er exklusive Inhalte anbieten konnte. Da mit werden sich politische Akteure schwerer tun. Bis zur Bundestagswahl ist aber noch genug Zeit, um passende Strategien zu entwickeln. (MB)

„Hello GPT-4o“: Es gibt Neuigkeiten von Open Ai. Das neue Modell steht auch zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung; allerdings mit Einschränkungen. Für Plus-Nutzer (Kosten: etwas mehr als 20 Euro im Monat) werden erhebliche Fortschritte bei der Ein- und Ausgabe von Audio-, Bild- und Video-Inhalten versprochen. Alle Neuerungen findet Ihr im PR-Text von Open-Ai. Für alle, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, ist das vielleicht ein kleiner Anstupser? (MB)