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Influencer und politische Kampagnen: Michael Bossetta spricht in dieser Folge seiner Podcast-Reihe „Social Media and Politics“ mit der Wissenschaftlerin Desirée Schmuck über den Einfluss von Influencern auf politische Einstellungen und politisches Handeln der Nutzer. Besonders interessant ist die Zwiespältigkeit der Fähigkeit von Influncern, Politik einfach und verständlich aufzubereiten. Das kann einerseits für Politik begeistern und auf der anderen Seite politischen Zynismus befördern. Politische Prozesse sind eben doch kompliziert und Entscheidungen können nicht von einem Tag auf den anderen getroffen werden. Influencer-Kampagnen sind dann besonders erfolgreich, wenn die Botschaften glaubwürdig vertreten werden können, weil sie zu dem ausgewählten Influncern passen. Hört euch die Folge für ein Update zum Thema hier an. (MB)

„Wie läuft ein SZ-Volontariat ab?“: Ein Volontariat bei einer der überregionalen Tageszeitungen machen? Worauf es dabei ankommt, erfahrt ihr in diesem PR-Text von David Wünschel. Acht Stellen werden bei der SZ jährlich vergeben. Auch wenn der Job für euch nicht in Frage kommt, ist der Text durch die Kommunikationsbrille betrachtet interessant. Volontäre bekommen bei der SZ Einblick in alle Ressorts und unterschiedliche digitale Formate. Diversität ist bei der Zusammenstellung des Volo-Teams ein Ziel. Was mir bei dem Text fehlt, ist ein bisschen Konflikt. Eine „Tal der Tränen“ Erfahrung war anscheinend nicht dabei. (MB)

„Politische Kampagnen in der modernen Gesellschaft“: Am 24. (ab 15:30 Uhr) und 25. Juni lernt Ihr von Lucas Seeber alles Erforderliche über politische Kampagnen oder Ihr frischt euer Wissen auf. Es handelt sich um einen digitalen Workshop der Konrad-Adenauer-Stiftung, der 25 Euro kostet. „Wie sehen aktuelle, moderne Kommunikationskampagnen aus? Welche Kanäle sollten gewählt werden? Wie können unterschiedliche Personen zugleich individuell authentisch und zielgruppenspezifisch übereinstimmend kommunizieren? Was können Beschäftigte aus Behörden oder Unternehmen für ihre Kommunikationsarbeit aus Kampagnen lernen?“ Hier gibt es weitere Infos und die Anmeldemöglichkeit. (MB)

Mach dich locker … mit Caroline Mohr: Quält euch eine Schreibblockade oder habt ihr einen Text bereits viermal überarbeitet, aber seid immer noch nicht glücklich? Kommunikation kann manchmal ein hundsgemeiner Job sein. Ich habe Linderung. Nehmt einfach fünf Minuten Zeit und lest die Tinder Dialoge von Caroline Mohr. Das bringt euch kurz aus dem Alltag raus und zeigt, was mit Sprache so geht. Frau Mohr hat die letzten Jahre gute Kommunikation für die SPD gemacht. (MB)

Richtig zoomen – alles in einem Text: Seit zwei Jahren sind Videokonferenzen für uns alltäglich geworden. Trotzdem gibt es immer noch Bedarf an guten „gewusst wie“ Texten. Für den Politsnack Blog der Konrad-Adenauer-Stiftung hat Simone von Stosch alles aufgeschrieben, was wichtig ist: Ausschnitt, Licht, Hintergrund, Kleidung, Blickkontakt und Botschaften. Mir fehlt noch der Ton; Headset oder AirPods statt Laptopmicro. (MB)

„Im Zentrum der Macht – Deutschlands vielseitige Kanäle der Einflussnahme in der Europäischen Union“: Raffael Hanschmann und Elisabeth von Reitzenstein haben für euch auf dem Blog der Agentur Bernstein aufgeschrieben, wie deutsche Akteure Einfluss auf EU-Gesetzgebung nehmen. Sie beschreiben die Rollen von Kanzleramt, deutscher EU-Vertretung, Bundesministerien, Bundesländer, Bundestag und EU-Parlament. Hier die – aus meiner Sicht – zentrale Botschaft im Text. „Neben direkter Interessensvertretung auf EU-Ebene ist die Einflussnahme auf die deutsche Position ein weiterer wirksamer Weg, die eigenen Interessen in ein EU-Gesetzgebungsverfahren einzubringen.“ Einfluss auf EU-Gesetzgebung nehmen? Das geht nicht nur in Brüssel. Es geht auch in Berlin. (MB)

Tutorial von Fionn Große – Handyvideos drehen: Von der Vorbereitung – über den Dreh – bis zum Schnitt; in nur fünf Minuten bekommt ihr hier von dem Politik-Fotografen Fionn Große einen Einblick in die Produktion einfacher Statement-Videos. Putzt die Kamera-Linse, achtet auf das Licht und besorgt euch ein externes Micro für den Ton. Dann drehen und im Anschluss schneiden; zum Beispiel mit dem kostenlosen Tool CapCut. Hilfreich sind auch die Technik-Einkaufstipps in den Show-Notes. (MB)

So werden auch digitale Events barrierefrei: In diesem Text hat Jonas Karpa für die Absatzwirtschaft kurz aufgeschrieben, wie ihr aus digitalen Events barrierefreie digitale Events machen könnt. Der Goldstandart ist der Einsatz von Gebärdendolmetschern, um schwerhörige Teilnehmer abzuholen und Schriftdolmetschern, die das Gesprochene simultan auf den Bildschirm schreiben und für Blinde aufschreiben, was im Event passiert. Die gängigen Tools bieten Möglichkeiten, all das auch einzubinden. Eine Low Budget Alternative ist Google Meet, In das Tool ist ein automatisiertes Live-Transkript für verschiedene Sprachen integriert. (MB)

Drei Tipps gegen Lampenfieber: Eine Präsentation in englischer Sprache oder ein Vortrag vor Fachpublikum; hat euch die Nervosität fest im Griff? Dann macht euch locker; am besten mit Bewegung oder einem kleinen Tänzchen zu eurer Musik auf der Toilette. Macht euch bewusst, warum gerade ihr der ideale Speaker für den anstehenden Vortrag seid. Fasst noch einmal den Mehrwert für das Publikum zusammen, damit rücken eigene Schwächen in den Hintergrund. Am wichtigsten: schaut euch dieses kurze Video der Rhetoriktrainerin Barbara Bosch an, die diese Tipps viel überzeugender präsentiert, als ich sie aufgeschrieben habe. (MB)

Grundlagen der Keyword-Recherche: In diesem Text vom Upload-Magazin findet ihr Tipps zum Einsatz von Keywords auf Websites. Grundsätzlich müsst ihr für euch beantworten, welche Zielgruppen ihr ansprechen wollt und was diese Zielgruppen interessiert. Wonach werden sie suchen? Das wird bei einer Kampagnenseite einer NGO oder eines Verbandes anders ausschauen, als bei einer Abgeordnetenwebsite. Im nächsten Schritt tragt ihr mögliche Keywords und Fragen zusammen und überprüft diese mit geeigneten Tools. Ist das geschafft, produziert ihr Inhalte, in unterschiedliche Contentformaten und baut die Keywords ein. Wie das genau geht, erfahrt ihr im Text. (MB)